Ernährungskompass auf Tour

Unter dem Motto „Wissen, das Früchte trägt“ stellt die BayWa Stiftung das Aktionsbuch „Der Ernährungskompass“ für Grundschulkinder vor. Das Buch bietet eine neue Form der Unterstützung zur Ernährungsbildung und ist zusammen mit Ernährungsmedizinern der Technischen Universität München entwickelt worden. Darin erklären Ernährungshelden wie z.B. Hotte Karotte und Heidi Himbeere die Welt der Nährstoffe: Was sind Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Vitamine? Wofür braucht der Körper sie? Außerdem finden sich Rezepte und praktische Tipps für ein gesundes Frühstück, das richtige Pausenbrot und ein ausgewogenes Mittag- und Abendessen. Der Ernährungskompass steht für bayerische Grundschulen in einer Auflage von 40.000 Exemplaren bereit und kann auf der Website www.der-ernaehrungskompass.de als Klassensatz kostenlos bestellt werden.
Anlässlich der Einführung des Ernährungskompasses finden Ernährungstage an bayerischen Grundschulen statt: Im Schulgarten machen die Kinder praktische Erfahrungen im Umgang mit der Natur: Sie bauen selbst Hochbeete auf, pflanzen Gemüse an und pflegen es über die Saison hinweg. Nach der Ernte verarbeiten sie die frischen Lebensmittel zu gesunden Mahlzeiten. Beim gemeinsamen Kochen wecken Ernährungspädagogen Freude an frischem Obst und Gemüse. „Wir führen Kinder spielerisch an die gesunde Ernährung heran und unterstützen mit dem Ernährungskompass jetzt auch gezielt das Lernen in den Klassenzimmern“, erklärt Maria Thon, Geschäftsführerin der BayWa Stiftung, die Inhalte. Die App „Essen+Wissen“ bietet ergänzende Informationen für die Eltern zu den Themen Ernährung, Bewegung und Garten. Rund 40.000 Kinder werden im Jahr 2018 am Ernährungsprogramm der BayWa Stiftung teilnehmen, an über 120 Schulen gärtnern Kinder im eigenen, von der BayWa Stiftung finanzierten, Schulgarten.

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Winterdienst: Wann muss ich selbst tätig werden?

Werktags zwischen 7 und 20 Uhr sowie Feiertags von 8 bis 20 Uhr ist jeder in der Pflicht, auf seinem eigenen Grund und Boden Schnee zu räumen. Dabei genügt es nicht, nur einmal die Schneeschaufel zu schwingen, die Verkehrssicherheit muss jeder Zeit gewährleistet sein. Beim Thema Streuen ist zu beachten, dass der Privatmann kein eigenes Salz verwenden darf. Geeignetes Salz-Streu-Gemisch gibt es in den knapp 300 Split-Kisten der Stadt gratis.

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Neues Kapitel für Armin Veh

Am Montag wird Armin Veh beim 1. FC Köln offiziell vorgestellt. Als neuer Geschäftsführer Sport nimmt er dann seine Arbeit auf und bezieht das Büro, das vor sechs Wochen Jörg Schmadtke verwaist zurückgelassen hatte.

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„Kanu-Chef“ Horst Woppowa wird 70

Kaum zu glauben: Horst Woppowa (Foto) – der langjährige Abteilungsleiter der Kanu Schwaben feiert am Montag seinen 70. Geburtstag. Der rührige und engagierte Kanute betreibt diesen Sport seit 1963. Im Jahr 1967 übersiedelte er aus Neudek im Sudetenland nach Neuburg an der Donau. Und seither besteht auch seine tiefe Freundschaft mit dem Ex-Präsidenten des Bayerischen Kanuverbandes Willi Rogler.
Einige Zeit später ging es weiter nach Augsburg, dort trat er natürlich sofort bei Kanu Schwaben ein. Horst „Faible“ ist und war der Wildwasser-Rennsport, den er auch in Augsburg und bei vielen Wettkämpfen ausübte. Später war er im Bezirk Schwaben und Bayern als Wildwasser-Rennsportwart langjährig tätig. Aber er engagierte sich voller Engagement auch in weiteren Sparten, besonders im Kanuslalom. In Augsburg lernte er seine Frau Christa kennen, die mit ihm die Liebe zum Kanusport teilt und ihn stets unterstützt hat, denn seit 1971 war Woppowa im Vorstand der Kanu Schwaben vertreten. 1978 übernahm er dann für 39 Jahre den Vorsitz, den er vor knapp einem Jahr an Hans Koppold übergab.
Mit Ex-Kanu-Weltmeister Karl Heinz Englet hat Woppowa viel erreicht. Und sein Herz schlägt weiter für diesen Sport.

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„Neuer Kopf“ in Gersthofen

Helmut Gieber kann nach seiner Rückkehr aus dem Krankenstand sein Team im Gersthofer Kulturamt zwar weiter im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung stundenweise unterstützen, doch für die Leitung des vielfältigen Ressorts galt es, eine Nachfolge-Lösung zu finden. Jetzt wurde Thomas Kazianka, ein Kultur- und Veranstaltungsmanager aus Salzburg, für Stadthalle, Ballonmuseum und Bibliothek gewonnen. Er startet zum 1. März.
Kazianka ist mit 47 Jahren bereits ein „alter Hase“ in der Kunst- und Kulturszene. Nach dem Studium der Publizistik und der Kommunikationswissenschaft/Kunstgeschichte in Salzburg, unterstützte er dort das Landestheater und die Festspiele im Bereich Regie. Neben Stationen in Schaffhausen, Wachau und Klagenfurt, verschlug es den Kulturmanager auch immer wieder nach Augsburg, z.B. zur Freilichtbühne. Seit 2008 zeichnet sich Kazianka in Salzburg als Leiter des Kultur- und Veranstaltungszentrums k1 verantwortlich und führte das Haus mit seinem 30-köpfigen Team innerhalb kürzester Zeit nicht nur zum größten, sondern auch zum wichtigsten Veranstaltungszentrum im Chiemgau. Er pflegte intensive Kooperationen mit Kunst- und Kultureinrichtungen in allen relevanten Bereichen – u.a. mit dem Landestheater, dem Kleinen Theater, den Kinderfestspielen , dem Mozarteum, dem Theater Belacqua Wasserburg, der Münchner Tournee, den Münchner Symphonikern, den Augsburger Philharmonikern und der Komödie am Bayerischen Hof.
„Der neue Kopf“ im Kulturamt sei ein Gewinn für Gersthofen, ist sich nicht nur Bürgermeister Michael Wörle sicher: „Thomas Kazianka passt perfekt zur Philosophie der städtischen Kunst- und Kulturszene. Er bringt ein Höchstmaß an Erfahrung mit und kennt die Szene wie nur wenige. Den Mitarbeitern des Kulturamts werde wieder eine starke Leitung an die Spitze gestellt – wie sie es aus den vielen Jahren zuvor kannten.“ Eingearbeitet wird Kazianka vom bisherigen Kultur-Chef Gieber.

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War es Mord ?

Schrecklicher Verdacht der Polizei nach Horror-Unfall mit Geisterfahrer. Tödlicher Unfall auf der A8 gibt der Polizei Rätsel auf.

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Leichathletik: Drama im Finale

Erst Rekord, dann Verletzung: Pech für Aleksandar Askovic, der sich im Endlauf der Deutschen Hallenmeisterschaften eine Verletzung zuzog und sich ins Ziel schleppte (10,20 Sekunden). Bis dahin hatte der 21-Jährige vom TSV Schwaben Augsburg, der für die LG Augsburg startet, in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ein Stück Augsburger Leichtathletik-Geschichte geschrieben!
Als erster Augsburger erreichte der Student ein Finale der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften über die 60 Meter mit der drittbesten Zeit aller Starter und dem neuen schwäbischen Rekord von 6,69 Sekunden. Da wurde er im Halbfinale nur vom Sprinter-As Julian Reus bezwungen, der 6,65 Sekunden lief und sich als Meister auf 6,61 Sekunden steigerte. Im anderen Halbfinale war der Deutsche Hochschulmeister Michael Pohl in 6,66 Sekunden vorn.
„Es ist im Vorlauf als Sieger und im Halbfinale sehr gut für Aleksandar gelaufen. Im Endlauf hat er dann einen Krampf bekommen und den nicht weggebracht. Da ist natürlich schon enttäuschend“, kommentierte Trainer Stefan Wastian. Askovic war trotzdem happy: „Mein erstes Saisonziel, das Finale einer Deutschen Meisterschaft, habe ich erreicht. Aber ich habe wohl auch den Respekt der arrivierten Sprinter bekommen. Das mit der Verletzung im Endlauf ist natürlich schade.“

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ACV stürmt Rathaus

Kaum sind die Heiligen drei Könige zurück ins Morgenland unterwegs, kommt der heimische Fasching auf Touren. Am gestrigen Samstag inthronisierte die Faschingsgesellschaft ACV ihren Hofstaat im Augsburger Rathaus. Kulturreferent Thomas Weitzel oblag es, symbolisch das Zepter an Regentin Ann Luis Fodor, Hofdame Julia Garcia, Volkstribun Georg Schaller und den Augustus zu übergeben. Unterstützung geholt hat sich der ACV von den Musikern der Blaskapelle Aretsried und von der Jugend- (im Bild) und der Erwachsenen-Garde der Goldenen Elf aus Ulm.

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Lettl-Verein Surrealismus in der Zeuggasse

Zum zehnjährigen Todestag des berühmten Augsburger Malers Wolfgang Lettl, organisiert sein Sohn Florian Lettl, die Kunstausstellung „Der Vielseiter“ in der Zeuggasse 7-9 (ehemals nill wohnen). Ab dem 01. Februar können Besucher 150 Werke aus dem Privatbestand Lettls bewundern. Verteilt auf einen 1000 Quadratmeter großen Raum, gegenüber des Zeuhgauses, werden Bilder und Grafiken des Künstlers ausgehängt und zeigen das weite Spektrum seines vielseitigen künstlerischen Schaffens. Als Highlight gibt es eine Videoinstallation und eine Sonderausstellung mit impressionistischen Bildern des Malers aus seiner Zeit im italienischen Apulien (siehe Foto). Die Ausstellung dauert noch bis 18. März.

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Volker für Stephan

Viele Kandidaten leiden darunter, dass ihre Wahlplakate beschmiert oder zerstört werden. Der Augsburger CSU-Abgeordnete Volker Ullrich machte im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 eine andere Erfahrung: Eines seiner Plakate wurde geradezu künstlerisch verändert.
Ein bis heute Unbekannter „verzierte“ Ullrich mit Ölfarbe, verpasste ihm lange blonde Haare, einen großen Ohrring. Ullrich „postete“ dies im Internet, wo auch der Augsburger REWE-Kaufmann Stephan Gesell davon las. Er brachte Ullrich auf die Idee, das „Gemälde“ zu versteigern. Nach erfolgreicher Wahl (zumindest zog Ullrich wieder in den Bundestag ein) kam es tatsächlich so weit – und Gesell gab das erfolgreiche Gebot ab. Dieser Tage bekam er nun das Kunstwerk überreicht. Der Kaufmann plant, das Werk in seinem Supermarkt in der Jakoberwallstraße aufzuhängen. Dann kann auch Volker Ullrich, der zum Kundenstamm zählt, ab und zu einen Blick darauf werfen. Der Bundestagsabgeordnete will den Erlös der Bild-Versteigerung an die „Kartei der Not“ spenden.

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Panther: Der Neue feiert Heimdebüt

1,91 Meter groß, 88 Kilogramm schwer, ein breites Kreuz und schwarze Rastalocken auf dem Kopf – so sieht er aus, der Panther-Neuzugang Jordan Samuels-Thomas. Und so werden auch die Fans den bulligen Stürmer am heutigen Sonntag gegen Straubing (16.30 Uhr) auf dem Eis erleben. Für den 27-Jährigen wird es die Heimpremiere bei seinem neuen Klub. Unter der Woche war er von Mike Stewart vorgestellt worden. Der Panther-Coach reagierte damit auf die Ausfälle von Trevor Parkes (Handverletzung) sowie Michael Davies (Saison-Aus nach Knie-OP) und vergab die letzte Ausländerlizenz an den US-Boy. „Ich bin mir sicher, er wird uns in dieser entscheidenden Phase der Saison helfen. Außerdem war er schon in Europa und so konnten wir schnell handeln“, so Stewart.
Tatsächlich war Samuels-Thomas erst vor knapp einem Monat in die tschechische Extraliga zu Mlada Boleslav gewechselt. Jetzt also Augsburg: „Das ging alles ganz schnell. Ich habe das Angebot aus Augsburg erhalten und kurz danach war ich auch schon auf dem Weg hier her. Ich kannte schon einige Jungs aus meiner Zeit in der AHL. Mit denen habe ich mich kurzgeschlossen und mich über den Verein und die Stadt informiert.“, erzählt Samuels-Thomas. Noch wohnt er im Hotel und von der Stadt habe er bis auf das Curt Frenzel Stadion und die Maxstraße noch nicht viel gesehen. Dafür hat er bereits den ersten DEL-Einsatz hinter sich. Am Donnerstag waren die Panther in Schwenningen zu Gast. Es war ein echtes Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um die Pre-Playoffs, Willkommen im DEL-Alltag! Am Ende hieß es 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) aus Augsburger Sicht – sein Debüt hat sich Samuels-Thomas anders vorgestellt: „Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber so ist Eishockey.“ Dabei war die Nummer 73 gegen die Wild Wings noch einer der auffälligsten Panther. Ein ums andere Mal setzte er seine Mitspieler gut in Szene oder zeigte selbst Zug zum Tor. Nichtsdestotrotz ging der Schwenninger Sieg in Ordnung, nicht zuletzt weil die Jungs von Coach Pat Cortina die effektivere Chancenverwertung an den Tag legten. „Wir haben einfach unsere Möglichkeiten nicht genutzt, wir haben uns gut nach vorne gearbeitet aber die Ausführung war nicht gut. Wir sind dann besser in die Partie gekommen, aber wenn ich nur ein Tor schieße, ist das zu wenig!“, zeigte sich Mike Stewart nach der Partie enttäuscht.
Und der Mann, der in den verbleibenden sechs Hauptrunden-Spielen für mehr Torgefahr sorgen soll? Der hat schon nach wenigen Tagen die typische Panther-Mentalität verinnerlicht: „Ich konzentriere mich jetzt voll auf das Spiel am Sonntag. Über die Niederlage gegen Schwenningen dürfen wir nicht mehr nachdenken, das ist vorbei!“ so Samuels-Thomas beim Abschlusstraining am Samstag. Im heimischen Stadion konnten die Panther zuletzt zwei furiose Siege verzeichnen. Nach dem 7:1 gegen Krefeld am vergangenen Sonntag und dem 4:1-Derbysieg gegen Tabellenführer München am Dienstag, soll nun der nächste Heimerfolg folgen. Straubing reist als Tabellenletzter in die Fuggerstadt. Für die Tigers ist die Saison eigentlich schon fast gelaufen, der Pre-Playoff-Platz 10 ist nur noch theoretisch erreichbar. Ein leichter Brocken wird es für die Panther dennoch nicht. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen in dieser Saison, ging Stewarts Team nur einmal als Sieger vom Platz, zweimal konnte Straubing gewinnen. Eine Bilanz die es nun auszugleichen gilt…

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Zuckersüße Bäcker-Gala

Fans des Faschings und schöner Bälle werden sich erinnern: Jahrelang gab es im Hotel Drei Mohren eine besonders süße Gala – den Tortenball. Zunächst veranstaltet von Handwerkskammer und Konditoren, später nur mehr von der Zuckerbäcker-Innung, wurden nicht nur Garden, Künstler und viel Tanzmusik präsentiert, sondern auch eine Tortenparade. Vorwiegend Azubis haben die mehr als 100 köstlichen Naschwerke erstellt, die dann bei einer Tombola verlost wurden.
Warum wir hier daran erinnern: Die Bäcker-Innung mit Obermeister Peter Mück (kleines Foto) an der Spitze, lässt diese „süße“ Tradition wieder aufleben – beim Galaball der Bäcker, der am 20. Januar im Steigenberger über die Bühne geht. Und wie damals gibt es bereits Mittags von 10 bis 14 Uhr eine Tortenschau, bei der sich jedermann – selbst wenn er ein Faschingsmuffel sein sollte – die Kunstwerke aus Teig, Zucker, Sahne und was sonst noch dazugehört, anschauen kann. Abends gibt es als weiteren Augenschmaus dann noch Live-Auftritte von Hollaria und Lechana und viel Musik der Band Vibrations. Wer da viel tanzt, darf am nächsten Tag auch Torte naschen.

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Wie digital ist das Handwerk?

Digitalisierung und Handwerk – passt das zusammen? Der Beantwortung dieser Frage widmete sich die Handwerkskammer für Schwaben in ihrer Jahrespressekonferenz. Kammerpräsident Hans-Peter Rauch und Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner stellten unterschiedliche Anwendungen vor. „Bei uns im Handwerk ist es kein Widerspruch, dass in einer Zimmerei modernste, digitale Technik zum Einsatz kommt und die Mitarbeiter in der traditionellen Zimmererkluft arbeiten.“ Die Digitalisierung schreite im Handwerk jedenfalls mit großen Schritten voran. Von der Verwendung digitaler Messgeräte hin zum Einsatz von Robotern über die 3D-Brille bishin zu Drohnen, die Bauschäden überprüfen.
Rechtzeitig zur Pressekonferenz hatte die HWK eine Trendumfrage bei Handwerksunternehmen durchgeführt. Auf die Frage „Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für ihr Unternehmen?“ antworteten 68 Prozent der teilnehmenden Betriebe mit hoch. 29 Prozent gaben an, dass Digitalisierung für sie eine geringe Bedeutung habe und für 3 Prozent hatte sie keine Bedeutung. Hauptgeschäftsführer Wagner sieht sich bestätigt: „Die Mehrheit der Handwerksunternehmen weiß genau, dass sie diese technologische Entwicklung nicht verpassen darf, wenn sie am Markt bestehen will. Wir haben daher für unsere Mitgliedsbetriebe ein umfangreiches Angebot, um sie bei der Umsetzung zu unterstützen.“
Doch nur der Entwicklung hinterher zu hecheln ist der HWK mit Sitz in Augsburg nicht genug, vielmehr sieht man sich als Speerspitze in Sachen Innovation und wird auch wissenschaftlich tätig. So wurde das erste umfassende bundesweite Forschungsprojekt „Handwerk Digital“ auf Initiative der HWK Schwaben auf den Weg gebracht. Als wissenschaftlicher Partner konnte das Fraunhofer IGCV gewonnen werden. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert das 2,1 Millionen Euro-Projekt zu 75 Prozent.
Ein interdisziplinäres Team aus Technikern, Betriebswirtschaftlern, Marketing-Fachleuten und Juristen arbeitet mit den schwäbischen Handwerksbetrieben zusammen, um Digitalisierungsanwendungen erfolgreich zu platzieren. Die Angebote erstrecken sich über digitales Prozessmanagement, digitales Marketing, IT-Sicherheit und Datenschutz bis zu IT- und Internet-Recht. Darüber hinaus sind die HWK-Experten eng mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen vernetzt, um bei Bedarf externe Kompetenz einzubinden.
Die Investitionen in die digitale Zukunft kann aber in vielen Bereichen schwindelerregende Summen verschlingen, gerade in kleineren Betrieben sei das teilweise nur schwer darstellbar. Um so wichtiger sei es, dass hier auf staatliche Fördermittel zugegriffen werden könne. Genau aus diesem Grund würden HWK-Berater Mitgliedern aufzeigen, welche Fördermöglichkeiten es gibt und unterstützen deren Firmen bei der Antragsstellung. Wichtigstes Instrument sei hier der Digitalbonus des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Ein Viertel aller Anträge für dieses Programm kommt aus dem Handwerk. Allein in Schwaben haben über 560 Firmen diese Förderung beantragt.
Doch nicht nur die Betriebe müssen fit für die digitale Zukunft gemacht werden. Auch die HWK selbst, als größter Weiterbildungsanbieter für das Handwerk, hat ihre Angebote sowohl in Bezug auf die Kurse, wie auch die Ausstattung darauf ausgerichtet.
Neue, interaktive Medientechnik gehört in den Ausbildungsräumen zum Standard und digital gesteuerte Maschinen, wie zum Beispiel 3D-Drucker und modernste CNC-Bearbeitungszentren gehören zur Ausstattung des praktischen Unterrichts.
Zudem biete die Digitalisierung auch eine Möglichkeit, den in manchen Bereichen etwas angestaubten Ruf des Handwerks wieder aufzupolieren und einen deutlichen Schub in Sachen Attraktivität für den Nachwuchs zu bekommen. So sehe man Chancen, die dringend benötigten Fachkräfte wieder besser für sich gewinnen zu können.

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St. Anna Schule Betonwüste ade: Schöner Pausenhof

Unser Pausenhof ist jetzt schön! Unter diesem Motto wurde in die St. Anna Grundschule in der Schaezlerstraße geladen. Direktorin Andrea Micklitz begrüßte die Sponsoren und Mitglieder des Elternbeirats, die die Sanierung möglich gemacht hatten.
Als eine der letzten historischen Innenstadtschulen befindet sich St. Anna zwischen Theater, Staatsbibliothek und Justizpalast. Dass der Innenhof nur trostlose Betonwüste ist, fanden Schule und Eltern gleichermaßen ungerecht und riefen die Aktion „Unser Pausenhof soll schöner werden“ ins Leben.
Nach mehr als zwei Jahren Planung und Bauphase konnte das rund 80.000 Euro teure und ambitionierte Projekt nun verwirklicht werden. „Dank der zahlreichen Sponsoren und der liebevollen Mithilfe von Schülern, Eltern und Lehrern, die alle kräftig mit anpackten“, erklärten Anna-Dina Priller und Verena Hörmann, zwei Vorsitzende der „Bildungsinitiative St. Anna Grundschule“.
Vor allem das Freiluft-Klassenzimmer und die Hüpfplatten haben es den Kleinen angetan: „wir kommen schon 15 Minuten vor Schulbeginn, damit wir länger spielen können“, erzählten Schüler begeistert. „Es müssen bereits kleine Reparaturen vorgenommen werden“, fügte Andrea Micklitz an.
Mit einer feierlichen Begehung, einem Glas Sekt für die Erwachsenen und einer Spielpause für die Grundschüler wurde der neue Pausenhof eingeweiht. Dann hieß es wieder, zurück in die Klassenzimmer. „Ab jetzt ist die Schule ein gesellschaftlicher Treffpunkt für Kinder und Erwachsene“, betonte Verena Hörmann. Die Aktion zeige, dass vieles durchführbar ist, wenn Eltern und Schulleitung sich einig sind. ‚Gemeinsam schönes erreichen‘ lautet ihre Devise und soll als Vorbild für weitere Schulprojekte dienen. So soll in Zukunft der Hof noch weiter ausgeschmückt werden – mit Pflanzen, Kräuterbeeten und hoffentlich auch bald einem Maibaum. Die 205 Schüler freuen sich schon und können den Frühling kaum erwarten.

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