Neues Kapitel für Armin Veh

Am Montag wird Armin Veh beim 1. FC Köln offiziell vorgestellt. Als neuer Geschäftsführer Sport nimmt er dann seine Arbeit auf und bezieht das Büro, das vor sechs Wochen Jörg Schmadtke verwaist zurückgelassen hatte.

Vehs Baustellen

Und Veh hat gleich eine Menge zu tun: Da wäre ganz besonders die Trainerfrage. Es ist die vielleicht größte Baustelle beim derzeitigen Tabellen-Schlusslicht. Veh muss einen Trainer präsentieren, entweder als Übergangslösung bis zum Saisonende oder als Perspektivlösung, unabhängig von einem möglichen Abstieg. Dabei helfen soll mit Frank Aehlig ein weiterer ehemaliger Augsburger. Derzeit ist der gebürtige Dresdner Sportkoordinator bei RB Leipzig und soll als Sportdirektor die rechte Hand Vehs werden.


Auf der Kölner Trainer-Wunschliste stehen derweil einige bekannte Namen, selbst welche mit Augsburg-Bezug. Klar ist, dass mit dem derzeitigen Stefan Ruthenbeck die Kölner nur eine interne Lösung haben. Er könnte von Markus Weinzierl oder Dirk Schuster wie auch durch Bruno Labbadia oder Jens Keller ersetzt werden. Doch nicht nur bei den Profis muss der Richtige gefunden werden, auch im Nachwuchs muss personell neu aufgestellt werden. Durch interne Verschiebungen, u.a. durch den plötzlichen Tod von U23-Co-Trainer Uwe Fecht sind auch hier wichtige Stellen vakant.
Viel Arbeit für Armin Veh, den neuen Sportchef beim 1. FC Köln.