St. Anna Schule Betonwüste ade: Schöner Pausenhof

Unser Pausenhof ist jetzt schön! Unter diesem Motto wurde in die St. Anna Grundschule in der Schaezlerstraße geladen. Direktorin Andrea Micklitz begrüßte die Sponsoren und Mitglieder des Elternbeirats, die die Sanierung möglich gemacht hatten.
Als eine der letzten historischen Innenstadtschulen befindet sich St. Anna zwischen Theater, Staatsbibliothek und Justizpalast. Dass der Innenhof nur trostlose Betonwüste ist, fanden Schule und Eltern gleichermaßen ungerecht und riefen die Aktion „Unser Pausenhof soll schöner werden“ ins Leben.
Nach mehr als zwei Jahren Planung und Bauphase konnte das rund 80.000 Euro teure und ambitionierte Projekt nun verwirklicht werden. „Dank der zahlreichen Sponsoren und der liebevollen Mithilfe von Schülern, Eltern und Lehrern, die alle kräftig mit anpackten“, erklärten Anna-Dina Priller und Verena Hörmann, zwei Vorsitzende der „Bildungsinitiative St. Anna Grundschule“.
Vor allem das Freiluft-Klassenzimmer und die Hüpfplatten haben es den Kleinen angetan: „wir kommen schon 15 Minuten vor Schulbeginn, damit wir länger spielen können“, erzählten Schüler begeistert. „Es müssen bereits kleine Reparaturen vorgenommen werden“, fügte Andrea Micklitz an.
Mit einer feierlichen Begehung, einem Glas Sekt für die Erwachsenen und einer Spielpause für die Grundschüler wurde der neue Pausenhof eingeweiht. Dann hieß es wieder, zurück in die Klassenzimmer. „Ab jetzt ist die Schule ein gesellschaftlicher Treffpunkt für Kinder und Erwachsene“, betonte Verena Hörmann. Die Aktion zeige, dass vieles durchführbar ist, wenn Eltern und Schulleitung sich einig sind. ‚Gemeinsam schönes erreichen‘ lautet ihre Devise und soll als Vorbild für weitere Schulprojekte dienen. So soll in Zukunft der Hof noch weiter ausgeschmückt werden – mit Pflanzen, Kräuterbeeten und hoffentlich auch bald einem Maibaum. Die 205 Schüler freuen sich schon und können den Frühling kaum erwarten.