Leichathletik: Drama im Finale

Erst Rekord, dann Verletzung: Pech für Aleksandar Askovic, der sich im Endlauf der Deutschen Hallenmeisterschaften eine Verletzung zuzog und sich ins Ziel schleppte (10,20 Sekunden). Bis dahin hatte der 21-Jährige vom TSV Schwaben Augsburg, der für die LG Augsburg startet, in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ein Stück Augsburger Leichtathletik-Geschichte geschrieben!
Als erster Augsburger erreichte der Student ein Finale der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften über die 60 Meter mit der drittbesten Zeit aller Starter und dem neuen schwäbischen Rekord von 6,69 Sekunden. Da wurde er im Halbfinale nur vom Sprinter-As Julian Reus bezwungen, der 6,65 Sekunden lief und sich als Meister auf 6,61 Sekunden steigerte. Im anderen Halbfinale war der Deutsche Hochschulmeister Michael Pohl in 6,66 Sekunden vorn.
„Es ist im Vorlauf als Sieger und im Halbfinale sehr gut für Aleksandar gelaufen. Im Endlauf hat er dann einen Krampf bekommen und den nicht weggebracht. Da ist natürlich schon enttäuschend“, kommentierte Trainer Stefan Wastian. Askovic war trotzdem happy: „Mein erstes Saisonziel, das Finale einer Deutschen Meisterschaft, habe ich erreicht. Aber ich habe wohl auch den Respekt der arrivierten Sprinter bekommen. Das mit der Verletzung im Endlauf ist natürlich schade.“